- haben starkes Untergewicht
- weigern sich, ein Normalgewicht zu erreichen oder zu halten und regulieren deshalb ihr Gewicht über Hungern
- haben eine verzerrte Körper- und Gewichtswahrnehmung und empfinden sich als zu dick, obwohl sie unterernährt sind
- haben panische Angst davor, zuzunehmen oder dick zu werden.
Ein wichtiger Maßstab ist der Body Mass Index (BMI)(interner Link auf FAQ): liegt er bei Erwachsenen dauerhaft unter 17,5, so liegt eine Magersucht vor. Bei Kindern und Jugendlichen sind BMI-Werte nicht aussagekräftig; für die Diagnose Magersucht muss eine Zuordnung von Körpergewicht zu Körpergröße anhand von Wachstums- und Gewichtskurven erfolgen. Am besten können das der Kinder- und Jugendarzt oder eine Fachstelle für Beratung und Behandlung von Essstörungen vornehmen.
Magersucht tritt bei 0,5 bis 1,0 Prozent der Menschen in der Altersgruppe zwischen 12 und 25 Jahren auf. Die meisten Erkrankten sind weiblichen Geschlechts. Schätzungen zufolge liegt das Geschlechterverhältnis derzeit bei 10:1 (w:m). Häufig liegt der Beginn der Erkrankung im Alter von 13 bis 15 Jahren. Ein Abgleiten in die Magersucht erfolgt oft im Anschluss an eine Diät. Zu der Euphorie, die die Betroffenen verspüren, weil sie ihren Hunger und ihren Körper kontrollieren können, kommt meist ein großes Maß an Beachtung hinzu: anfangs als Lob und Anerkennung für das erfolgreiche Abnehmen und später als Sorge über den nicht mehr zu stoppenden Gewichtsverlust. Trotz ihres schlechten Ernährungszustandes bleiben Magersüchtige lange Zeit leistungsfähig und viele entwickeln einen extremen Bewegungsdrang. Sie zählen oft zu den Ehrgeizigsten und Klassenbesten oder zu den in ihrer Arbeit nach Perfektion strebenden Frauen mit guter Ausbildung.
Magersucht tritt bei 0,5 bis 1,0 Prozent der Menschen in der Altersgruppe zwischen 12 und 25 Jahren auf. Die meisten Erkrankten sind weiblichen Geschlechts. Schätzungen zufolge liegt das Geschlechterverhältnis derzeit bei 10:1 (w:m). Häufig liegt der Beginn der Erkrankung im Alter von 13 bis 15 Jahren. Ein Abgleiten in die Magersucht erfolgt oft im Anschluss an eine Diät. Zu der Euphorie, die die Betroffenen verspüren, weil sie ihren Hunger und ihren Körper kontrollieren können, kommt meist ein großes Maß an Beachtung hinzu: anfangs als Lob und Anerkennung für das erfolgreiche Abnehmen und später als Sorge über den nicht mehr zu stoppenden Gewichtsverlust. Trotz ihres schlechten Ernährungszustandes bleiben Magersüchtige lange Zeit leistungsfähig und viele entwickeln einen extremen Bewegungsdrang. Sie zählen oft zu den Ehrgeizigsten und Klassenbesten oder zu den in ihrer Arbeit nach Perfektion strebenden Frauen mit guter Ausbildung.
- die Sterberate ist hoch: in der Akutphase sterben 5% der Erkrankten, innerhalb von 20 Jahren ein Fünftel
- 30% entwickeln eine chronische Essstörung oft mit fließenden Übergängen zu anderen Störungsformen, insbesondere zur Bulimie; ca. 60% der restriktiv Magersüchtigen bekommen Heißhungeranfälle
- als Folgeerkrankungen können u.a. lebensbedrohliche Ödeme in Knochen, im Bauchraum oder im Herzbeutel auftreten und hormonelle Störungen
- vor allem bei langen Krankheitsverläufen ist die Gefahr einer Osteoporose bereits in jungen Jahren groß


