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Caritas Fachambulanz für Essstörungen München

Die Fachambulanz für Essstörungen München

Die Fachambulanz für Essstörungen der Caritas München bietet Beratung, Begleitung, Vermittlung und Behandlung  an. In den 30 Jahren unseres Bestehens haben wir viel Wissen und Erfahrung zu allen Aspekten rund um Essstörungen entwickelt.

Unser Team steht für alle Anfragen zum Thema Essstörungen gerne zur Verfügung.

Bitte vereinbaren Sie telefonisch ein Erstgespräch mit uns, wir nehmen uns ausreichend Zeit für Ihr Anliegen.

Unsere Telefonzeiten:

Montag bis Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr

Fachambulanz für Essstörungen München

Arnulfstraße 83
80634 München


E-Mail: faessstoerungen@​caritasmuenchen.org
Telefon: 089 724499400
Fax: 089 724499 490

Wir bieten:

  • kostenfreie Beratung und Vermittlung für Minderjährige, Erwachsene, Angehörige sowie Bezugspersonen aus dem sozialen Umfeld, wie z.B. Freunde, Lehrer oder Arbeitgeber 
  • Die Beratung dient der umfassenden Information sowie der professionellen Einschätzung Ihrer persönlichen Situation. Wir bieten Begleitung, Motivation und Unterstützung bei Ihrer persönlichen Entscheidungsfindung. 
  • Die Behandlung bieten wir in Form von Gruppen- und Einzeltherapie an
  • Ernährungsberatung, Ernährungstherapie, Essprotokollführung -  ein Einzelgespräch mit unserer Ernährungswissenschaftlerin ist auf Anfrage möglich.
  • eine Eltern- und Angehörigengruppe findet im regelmäßigem Turnus statt.

Multiplikatoren Schulungen und In-House-Schulungen können auf Anfrage angeboten werden.


"Weg von der normierten Schönheit, weg von der Essstörung" - Interview mit Prof. Eva Wunderer (SZ.de) 

Essstörungen

Magersüchtige essen zu wenig, Übergewichtige essen zu viel. Das sind einige der gängigen Vorurteile, die essgestörten Menschen entgegengebracht werden.

Unser Team

Wir sind ein multiprofessionelles Team, in dem verschiedene Berufsgruppen kooperativ zusammenarbeiten.

Wir bilden uns regelmäßig fort und sind in externer Supervision. Qualitätsmanagement wird in unserer Fachambulanz umgesetzt.
 

Das Team der Fachambulanz für Essstörungen


Jutta Schaupp
Leiterin der Fachambulanz, Diplom Sozialpädagogin (FH), Sozialtherapeutin/Sucht (DRV), systemische Paar- und Familientherapeutin

Christa Brachatzek
Diplom Sozialpädagogin (FH), systemische Paar- und Familientherapeutin

Isabel Galata
Diplom Psychologin, Verhaltenstherapeutische Psychotherapeutin für Erwachsene und Kinder und Jugendliche

Cornelia Schlehlein
Diplom Sozialpädagogin (FH), Familientherapeutin (DGFS), Ausbildung in Sozialtherapeutischem Rollenspiel (STR)
Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz die heilkundliche Therapie auszuüben

Oliver Eberle
Psychologe M.Sc., Tiefenpsychologischer Psychotherapeut in Ausbildung



Zu unserem Team gehören außerdem:

Eine Diplom Oecotrophologin mit Körperpsychotherapie und Traumatherapie, eine Diplom Psychologin und eine Familientherapeutin (DGFS)/Körperpsychotherapeutin jeweils auf Honorarbasis

Wenn Sie telefonisch erstmals Kontakt zu uns aufnehmen, sprechen Sie mit Chrissoula Chalatzoglou, unserer Sekretärin.

Downloads und weitere Informationen

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Info-Flyer Fachambulanz für Essstörungen München
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361,9 KB
Info-Flyer Sport- und Muskelsucht
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Mehr zum Thema

Jobs in der Caritas Fachambulanz für Essstörungen München

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Spenden für die Caritas Fachambulanz für Essstörungen München

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Bundesfreiwilligendienst bei der Caritas

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Diese Einrichtung wird gefördert von Landeshauptstadt München und Bezirk Oberbayern

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Der BMI ist ein international akzeptiertes Mess-System, das hilft, das Körpergewicht richtig einzuschätzen.

Wie berechne ich meinen BMI?

BMI = Körpergewicht : (Körpergröße)²

  1. Wiegen und Gewicht in Kilogramm notieren
  2. Körpergröße in Metern messen
  3. Multiplizieren: Körpergröße x Körpergröße
  4. Dividieren: Gewicht durch das Ergebnis von Punkt 3. teilen

Beispiel: Größe 1,70 m, Gewicht 65 kg
65 : (1,70 m im Quadrat) = 22,4 BMI

Empfehlenswert ist es, wenn der BMI bei Erwachsenen über 20 Jahren zwischen 19 und 24,9 liegt.

Nach dem Ende einer Diät besteht die Gefahr, rasch wieder zuzunehmen und das Ausgangsgewicht sogar noch zu übertreffen. Bildlich symbolisiert wird dieses Auf und Ab, das viele Menschen kennen, mit der Bewegung eines Jojos.

Der Jojo-Effekt hat folgende Ursache: der Körper stellt sich sehr schnell auf das Hungern ein. Er passt seinen Kalorienverbrauch der Diät an. Das sicherte unseren Vorfahren in schlechten Zeiten das Überleben. Viel länger braucht der Körper aber, um sich wieder an normale Kalorienmengen zu gewöhnen.

Experten haben herausgefunden, dass der Mensch noch acht Wochen nach einer Diät weniger Energie verbraucht als vorher.

Der Jojo-Effekt tritt also umso deutlicher auf, je niedriger die Kalorienmenge ist, die man sich bei einer Diät zugesteht.

"In der Gruppe hatte ich das Gefühl, mit meiner Essstörung wohin zu gehören. Das hat mir den Rahmen gegeben, gut arbeiten zu können", berichtet eine Teilnehmerin einer Gruppe mit Frauen und Männern zwischen 25 und 35 Jahren.

"Die Gruppentherapie hat mich aus der Isolation herausgeführt und wieder unter andere Menschen gebracht. Die Erfahrung, dass man von anderen nicht verurteilt wird, hat mein Vertrauen zu anderen Menschen und über diesen Weg zu mir selbst verstärkt. Ich durfte teilnehmen am Leben und an den Schwierigkeiten der anderen in der Gruppe", schildert eine Teilnehmerin.

Es gibt Gruppen für verschiedene Altersstufen:

  • für junge Erwachsene (18 bis 25 Jahre)
  • für 20- bis 30-Jährige
  • für 25- bis 35-Jährige
  • für 35- bis 40-Jährige
  • eine Gruppe 45+
  • eine Männergruppe (Muskelsucht und alle Essstörungen)    

In den Gruppen sind Betroffene mit Magersucht, Bulimie und Binge Eating

Telefonische Anmeldung unter 089 724499400.

Nein, zumindest nicht für Versicherte einer gesetzlichen Krankenversicherung, egal ob freiwillig oder pflichtversichert. In den meisten Fällen übernimmt hier die Krankenkasse die Kosten für die Einzel- und Gruppentherapie sowie für den Ernährungsberatungskurs.

Anders sieht es bei Privatversicherten aus: hier gibt es Einschränkungen und häufig muss die Behandlung selbst bezahlt werden.

Die Teilnahme an der Eltern- und Angehörigengruppe kostet pro Abend 35.- €, unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Familienmitglieder.

Zum Erstgespräch ist es bei den gesetzlich Versicherten sinnvoll die Krankenkassenkarte mitzubringen. Beim Ausfüllen des Bogens mit den persönlichen Angaben wird die Krankenkasse sowie die eigene Versicherungsnummer benötigt. Nicht nötig ist ein Überweisungsschein. Es ist auch keine Praxisgebühr zu bezahlen.