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Erreichbarkeit unserer Einrichtungen und Dienste

Leider sind wir derzeit noch nicht wieder flächendeckend per E-Mail erreichbar. Das betrifft vor allem die Postfach-Adressen unserer Einrichtungen und Dienste.
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Online-Bewerbungen über unsere Jobsuche sowie der Login für Bewerber/-innen sind wieder uneingeschränkt möglich! 

Sollten Sie dringende Anfragen haben, stehen wir Ihnen zudem unter  info@caritasmuenchen.org oder telefonisch zur Verfügung. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!
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Mehrere Frauen und Männer bzw. Eltern im Gespräch mit einer Therapeutin | © Katarzynabialasiewicz Photographee.eu - Getty Images/iStockphoto

Eltern- und Familiengruppe bei Essstörungen

Eltern- und Familiengruppe bei Essstörungen

Die Eltern- und Familiengruppe findet in regelmäßigen Abständen von 3-4 Wochen in der Fachambulanz für Essstörungen statt. Die Termine werden im Voraus angekündigt. Sie finden sie jeweils im Kalender unserer Webseite. Eine zeitige Voranmeldung über Telefon mit Anmeldeblatt ist erwünscht.

Die Leitung übernimmt Christa Brachatzek, Diplom Sozialpädagogin (FH) mit Ausbildung in systemischer Paar- und Familientherapie.

Der frühestmögliche Einstieg in das Hilfesystem ist der beste Ratgeber bei der Entwicklung einer Essstörung:

Ein Erfahrungsbericht einer betroffenen Mutter


Diese Gruppe steht für Eltern und Familien,

  • die sich Hilfe holen möchten, auch wenn die Tochter, der Sohn nicht mitmacht. 
  • die sich in einer Familiengruppe austauschen möchten.
  • die Interesse daran haben, für sich und die Familie eine hilfreiche und gesunde Sichtweise zu diesem Problem zu entwickeln.
  • die Entlastung suchen, damit sie als Eltern nicht ihr eigenes Leben verlieren.
  • die Alternativen suchen zu den langen Diskussionen oder Streitereien um das Essen, weil sie erkannt haben, dass das überhaupt nichts verbessert.
  • die verstehen möchte, dass man als Angehöriger akzeptieren kann, dass man nicht das Leben der Betroffenen leben kann, sondern dass es ihr eigenes Abenteuer ist, das sie zu erkennen und zu bewältigen haben.
  • die sehen, dass man sich selbst verändern muss, wenn man möchte, dass sich etwas verändert.
  • die unter der Schuldfrage leiden und sich damit auseinandersetzen möchte, ob man die Frage überhaupt stellen muss und sie weiterhilft.
  • die neuen Erkenntnissen gegenüber aufgeschlossen sind. Z. B.: dass man die Tochter/den Sohn auf keinen Fall unter dem Makel der Essstörung betrachten soll, sondern ihr/ihm wieder zuhören lernt. Gemeinsame Interessen und Spaß haben kann und versteht, dass man keinen Auftrag hat, das Essen zu kontrollieren
  • die nicht verzweifeln wollen und weder sich noch die Geschwister vernachlässigen möchten
  • für Eltern, die ihre Kompetenz als Eltern wieder erlangen möchten und verstehen wollen, dass es keine Hilfe ist, das Kind/den Jugendlichen ständig zu ermahnen und sich für das Kind aufzuopfern. Sie sollen nicht die Unselbständigkeit fördern und nicht versuchen, die Verantwortung für das Essverhalten zu übernehmen 
  • die wissen, dass die Hoffnung nach einer schnellen Lösung unmöglich ist und dass sie sich auf einen Prozess einlassen müssen.
  • Die wissen, das Gängeln mit Essen und Trinken die Tochter/den Sohn nerven und zu nichts führt. 


Hier sind die Erfahrungen betroffener Eltern zusammengefasst, deren Kinder sich in den unterschiedlichsten Stadien der Bewältigung einer Essstörung befinden.


Die Gemeinsamkeit aller Erfahrungen besteht darin, dass

  • eine Essstörung kein schnell zu regelnder Zwischenfall ist.
  • eine Essstörung keine hoffnungslose Angelegenheit ist.
  • Kommunikation und Gespräche verschiedenster Art wichtig sind, wenn in einer Familie eine Essstörung aufgetreten ist.
  • die Aufopferung der Eltern und der übrigen Familie allen Betroffenen schadet.
  • es ohne Hilfe von außen nicht funktionieren kann.